Schule/Schulkindergarten in Kürze


Schulträger: Landkreis Esslingen
Schüler: Abteilung Sprachbehinderte: 6 Klassen (ca. 12 Schüler je Klasse)

Abteilung Körperbehinderte: 7 Klassen (ca. 6 Schüler je Klasse)

Schulkindergarten: 1 Gruppe (ca. 12 Kinder)

 

 

 

 

 

 

 

Anschrift:

Verbundschule Dettingen

Albert-Schüle-Weg 26

73265 Dettingen

Tel.: 07021/737375-0

Fax: 07021/737375-104

Mitarbeiter:

Sonderschullehrerinnen, Fachlehrerinnen, Krankenschwester,

Sekretariat, Mitarbeiterinnen im freiwilligen sozialen Jahr,

betreuende Kräfte, Hausmeister, Küchenpersonal, Reinigungspersonal

 

Schulbezirk:

Altkreis Nürtingen

 

Die Verbundschule Dettingen und der selbstständige Schulkindergarten für Sprachbehinderte wurden im April 2007 neu eröffnet. In einer für Baden-Württemberg einmaligen Schulkon­zeption werden Schülerinnen und Schüler der Schule für Sprachbehinderte und Schülerinnen und Schüler einer Schule für Körperbehinderte mit dem Bildungs­gang Geistigbehindert in zwei eigenständigen Abteilung­en nach dem jeweiligen Lehrplan unterrichtet.


Die Abteilung Schule für Sprachbehinderte umfasst die Grundschulzeit. Es werden Kinder aufgenommen, deren Teilnahme am Unterricht der allgemeinen Schule aufgrund individueller sprachlicher und kommunika­tiver Beeinträchtigungen nicht möglich ist, die jedoch den Bildungsplan der Grundschule unter den besonde­ren Rahmenbedingungen der Schule für Sprachbehin­derte erfüllen können. Durch das Zusammenwirken zwischen sprachheilpädagogischem Unterricht, sprachlicher Individual- und Kleingruppentherapie und therapieintegrierenden Un­terrichtsphasen soll ein möglichst rascher Übergang an die Regelschule ermöglicht werden. Eltern, die sich um die sprachliche Entwicklung Ihres Kindes Sorgen machen, können sich an der Schule bera­ten lassen.Für externe Kinder mit Problemen in der Sprachentwick­lung besteht die Möglichkeit der ambulanten Sprach­therapie. Kinder im Vorschulalter werden in diesem Rahmen in zwei Spielgruppen betreut.

 

In der Abteilung für körperbehinderte Kinder und Jugendliche steht entsprechend des Entwicklungsstan­des der Behinderung eine individuell für das einzelne Kind entwickelte Förderkonzeption im Mittelpunkt. Die geistigbehinderten Schülerinnen und Schüler lernen in ganzheitlichen, konkreten Erfahrungssituationen. Im Rahmen des Normalisierungsprinzips sollen sie alle leistbaren Anforderungen erfüllen und sich gleichzeitig aber auch mit Grenzen ihrer Behinderung auseinandersetzen. Nur so entsteht ein hohes Maß an Selbständigkeit und Selbstbewusstsein. Die Schwerstbehinderten Schülerinnen und Schüler benötigen eine basal ausgerichtete Förderung. Ausgehend von den individuellen Bewegungs- und Wahrnehmungs­möglichkeiten der Kinder werden alltägliche Situationen zum Unterricht und ermöglichen so eine Weiterentwick­lung. Die Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule in der Regel 12 Jahre.


Im Schulkindergarten für Sprachbehinderte werden Kinder mit erheblichen Sprachentwicklungsproblemen im Vorschulalter aufgenommen. In einer intensiven sprachtherapeutischen und sonderpädagogisch ge­stalteten Förderkonzeption wird an den individuellen Problemen kindgemäß gearbeitet. Ein Teil der Kinder kann danach in der Regelgrundschule eingeschult werden. Andere benötigen noch die Förderung in der Sprachheilschule. Schule und Kindergarten arbeiten eng zusammen, was Eltern und Kindern den Übergang erleichtert.


Die Konzeption der Verbundschule stellt die Mög­lichkeit des sozialen Lernens in den Mittelpunkt. Kinder mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten können sich un­befangen begegnen. Im alltäglichen Miteinander ent­stehen so Lernfelder, die zusätzliche soziale Kompetenzen vermitteln und so die Persönlichkeitsentwicklung des einzelnen Kindes positiv unterstützen. Im schulischen Alltag kommt auch immer wieder der fachliche Austausch zwischen den Lehrkräften der ein­zelnen Abteilungenzum Tragen.In allen Abteilungen ist die Kooperation mit den Eltern von besonderer Bedeutung. Der sonderpädagogische Förderbedarf der Kinder beinhaltet auch immer wieder die Abstimmung mit den Eltern, wenn eine durchgän­gige Entwicklung für das Kind erreicht werden soll.


Die Frühförderung bietet Eltern ein qualifiziertes Beratungs- und Förderangebot für Kinder im Vorschul­bereich an. Die Schule wird von einem sehr aktiven Förderverein unterstützt.