Bewegung und Bewegungsförderung

Bewegung und Bewegungsförderung sind ohne Zweifel mit das zentralste Aufgaben- und Handlungsfeld, dem sich die Schule für Körperbehinderte stellen muss! Bewegungsförderung ist Aufgabe aller Berufsgruppen an einer Schule für Körperbehinderte und somit ein wesentlicher Bestandteil des Erziehungs- und Bildungsauftrages.

Bewegung und somit auch Bewegungsbeeinträchtigung stehen in intensiver Wechselwirkung vor allem zu der kognitiven, aber auch zur emotionalen und sozialen Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen. Bewegung ist als Mittel zum Leben zu sehen, als Bindeglied, um sich die Welt nach und nach zu erschließen, sie sich anzueignen und mit ihr zu kommunizieren.

Ebenso ist Bewegung notwendig, um die Körperfunktionen anzuregen und aufrecht zu erhalten wie Atmung, Kreislauf, Verdauung, aber auch Skelett- und Muskelsystem. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei auch die seelische Bewegung wie Freude, Trauer oder Wut. Dies alles ist eng miteinander verbunden und beeinflusst sich gegenseitig!

Auch wenn den Fachlehrerinnen K und Fachlehrern  K (Physio- und ErgotherapeutInnen) , hierbei in der interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen, eine zentrale Aufgabe zu Teil wird, so soll und kann die Bewegungsförderung die „klassische Therapie“ nicht ersetzen. Es geht vielmehr darum wichtige therapeutische Zielsetzungen in den Schulalltag von Schülerinnen und Schüler einzubinden, die dann als durchgängiges Arbeitsprinzip im Schulalltag verfolgt werden können.

 Siehe auch: Positionspapier zum Aufgabenfeld Bewegungsförderung